Till KleinertGeboren 1980 in Berlin. Zeichnet Comics bis ihm mit 15 Jahren eine Videokamera in die Hände fällt. Es folgen Jugendsünden, deren ambitionierteste ein 15minütiges knet-animiertes Weltraumspektakel ist. 2000 Abitur, 2001 Zivildienst, danach Praktika an der Volksbühne Berlin und bei ZeitzeugenTV, danach Currywurstverkäufer. Parallel entstehen eigenfinanzierte und preisgekrönte Kurzfilme. Seit 2004 studiert Till Kleinert Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seit 2005 gehört er dem Filmemacherverbund Schattenkante an.Filmografie
KOKONDeutschland 2009 | Spielfilm | 7 Min.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold in der Kategorie JurybegründungDer dialogfreie Film ist so komponiert, dass die titelgebende Gemütslage des Protagonisten für den Zuschauer erfahrbar wird, ohne dass sie auserzählt werden muss. Die Macher erzeugen mit einfachen filmischen Mitteln gewinnbringend ein Gefühl, das sich irgendwo, irgendwann zwischen Pubertät und Adoleszenz verorten lässt, und das eigentlich jeder so oder anders mal erlebt hat. Lesbar als ‚Coming of age’-Geschichte aber auch als ‚coming out’, konzentriert sich der Film auf die subjektive Innenwelt seiner Hauptfigur, um diese sichtbar sowie hörbar aufzubrechen und aus ihr herauszutreten. Eine Genese, mit der filmisches Handwerk sehenswert unter Beweis gestellt wird, und ein zartes Erlebnis, das sich mit anderen teilen lässt. Bravo! InhaltEin Teenager lässt sich die Haare schneiden. Wer versteckt sich hinter der Matte? |